Produzent oder Leistungserbringer: Genossenschaft Fairkultur, Berlin

Beschreibung des Angebotes Nr.: 202:

Experimenteller Workshop: Kunst ist doch SELBSTverständlich!

Der Künstler, die Künstlerin, Kulturschaffende, Kreative im Kontext seines/ihres Schaffens

Zeit für das Selbst. Zeit für die philosophische Selbstreflexion. Zeit für die Betrachtung des eigenen künstlerischen, kreativen Schaffens.

Der Workshop zur SELBSTbetrachtung ist ein zweitägiger Workshop bestehend aus Impulsvorträgen und kreativen Aktiv-Phasen sowie Fragestellungen mit diskursivem Austausch, die sich abwechseln.

Jeder Teilnehmende ist gebeten, zu dem Workshop ein eigenes Kunstwerk oder Projekt mitzubringen, sei es als Zeichnung, Grafik, Foto, kleine Skulptur, Autorentext, Video- oder Audioaufzeichnung oder die aktuelle Projektplanung.

Am Vormittag wollen wir eintauchen in die einfachen Begriffe, wie das Ich und das Selbst - was wir jeden Tag SELBSTverständlich in Schrift und Sprache verwenden.

Aber was ist eigentlich ein Ich? Was ein Selbst? Und wie entsteht ein Ich?

Was ist eine Person? Der Ursprung des Begriffs "Persona" ist uralt, aber was kann er uns heute noch mitteilen?

Nach Klärung und Diskussion der Begriffe wollen wir einen Schritt weiter gehen:

In welcher Beziehung stehen das Ich und das Selbst?
Wir werden über die Universalität des Selbst sprechen.
Das (eigene) Sein im Kontext zum Selbst verstehen - sich selbst ernst nehmen - z.B. im Kontext der (eigenen) Geschichte.

Kunst kann man als - Sprache - des Selbst verstehen.
Wir sprechen über die Vollbedeutung der Sprache, die ohne ein - Selbstverständnis - nicht auskommt.
Die Kunst lebt von der Wahrheit - diese ist in der (eigenen) Philosophie verankert, was kann diese uns sagen?

Der Nachmittag wird davon geprägt sein, den Vormittag reflektorisch auf die eigenen (mitgebrachten) Arbeiten anzuwenden. Im Vordergrund steht die SELBSTerfahrung, die jeder bei seiner Arbeit bisher gemacht hat.

Wir wollen dabei über die eigene Philosophie sprechen - vielleicht entsteht diese erstmalig in expliziter Form. Dies führt zum besseren Begreifen der eigenen Kunst- und Kulturarbeit sowie dem Entstehen von Kreativprojekten. Und damit trägt der Workshop zur Klärung der eigenen künstlerischen/kreativen Entwicklung bei.

Es geht um das Ausloten von Möglichkeiten des eigenen Wirkens als Künstler(in) und Kreative(r) in Gesellschaft und Umwelt. Wie kann die Kunst bei Krisen in der Gesellschaft wirken - oder in der persönlichen Krise?

Die universelle Kreativität ist mit allem verbunden - sie nimmt Einfluss auf die eigene Arbeit, sie bestimmt die Formen der Zusammenarbeit und damit auch die Produktionsbedingungen und die Zukunft des Künstlers/der Künstlerin, mit seiner/ihrer sich - selbst - entwickelnden Begabung.

Zum Abschluss des Workshops erleben die Fragen zum Ich und Selbst ihren Showdown.

Ziel des Workshops soll eine Stärkung der Kunst- und Kulturarbeit sein - durch eine wachsende Selbsterkenntnis und Selbstermutigung, die dazu führen, den einfachen Tatsachen des Alltags schärfer ins Auge zu schauen und diese in einem universellen Zusammenhang zu sehen.

Eintägiger Workshop von Melanie Streibelt, Studium der Literatur-, Geschichts- und Theaterwissenschaft an der FU-Berlin, und Andreas Rasch, Studium der Kulturarbeit am - Institut für Kunst im Kontext -, Hochschule der Künste, Berlin.
Ein Workshop der Genossenschaft FK Fairkultur eG und dem Verein Netzwerk der Kreativen e.V..

Termin:
Samstag den 18.4.2020 von 10-16 Uhr

Ort: Berlin, Holsteinische Str. 57, 10717 Berlin-Wilmersdorf

Bei Fragen zum Angebot: info@fairkultur.de

Anzahl der Bestellung:

Der Anbotspreis enthält folgende Beträge:

19,72 EUR, Mehrwertsteuerbetrag

0,00 EUR, KSK-Gebühr an die Künstlersozialkasse

0 EUR, Versandkosten

123,50 EUR, Angebotspreis, brutto, incl. Versand und Gebühren