Media 1
Was machen Künstler*innen und Freischaffende aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Corona-Krise?

Durch die Einschränkungen und Verbote von Veranstaltungen sind insbesondere Künstler.innen, Eventprofis und Kreative in ihrer Tätigkeit eingeschränkt. Die Länder und Kulturministerien arbeiten derzeit mit Hochdruck an Hilfemaßnahmen.

Welche Möglichkeiten der Unterstützung für Kreative gibt es aktuell:

Erkundigt euch beim Finanzamt, inwiefern die Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden kann. Zusätzlich bieten viele Länder Stundungen an, oft können Säumniszuschläge erlassen werden. Hier ein Antragsformular - Steuererleichterungen - des Finanzamtes: www.fairkultur.de/doc/Steuererleichterungen_Corona.pdf

Selbständige, die nicht gesetzlich kranken-, renten- und pflegeversichert sind, haben Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen für soziale Sicherung (§ 58 IfSG) – die Finanzämter geben dazu genauere Infos.

Habt ihr mindestens einen Mitarbeiter, gibt es die Möglichkeit der Kurzarbeit.

Überprüft, ob euch nach bestehenden Verträgen ein Ausfallhonorar zusteht.

Die Künstlersozialkasse rät dazu, die Einkommenserwartung zu reduzieren und somit Beiträge zu sparen.

Wenn es ganz hart kommt, empfiehlt die Bundesregierung mit Hubertus Heil als Arbeitsminister, das aufstockende Grundeinkommen für Selbständige, bei der Bundesagentur für Arbeit, zu beantragen. Die Antragstellung soll während der Corona-Krise unkompliziert beantragt werden können. Das kann vorübergehend genutzt werden oder längerfristig, je nach Krisenverlauf. Vorteil, du bist automatisch komplett kranken- und sozialversichert.


Sich beraten lassen, eine Meinung einholen, kann helfen - auch hilfreiche aktuelle Podcasts
von www.Firmenhilfe.org

Informationen: www.firmenhilfe.org/corona-krise-meistern/


Liquiditätsengpässe wegen Coronavirus
Unterstützung für Berliner Unternehmen

Informationen > Anträge für Zuschüsse ab Freitag, 27.03.2020, 12 Uhr möglich: www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/corona-liquiditaets-engpaesse.html


Liquiditätshilfen BERLIN
Liquiditätssicherung bei akutem Finanzierungsbedarf

Informationen: www.ibb.de/de/foerderprogramme/liquiditaetshilfen-berlin.html


Berliner Zuschussförderung (in der Regel nicht zurück zu zahlen)

Kultursenator Dr. Klaus Lederer: „Berlin ist lebendig und großartig nicht ohne das Engagement
seiner Kulturschaffenden in allen Sparten. Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Absage
zahlloser Kulturveranstaltungen und Schließung von Veranstaltungsstätten bedroht viele von ihnen existenziell. Mit dem Soforthilfeprogramm geht Berlin einen wichtigen weiteren Schritt, um den kleinen und Kleinstunternehmen des privaten Kulturbetriebes, den freiberuflichen und soloselbständigen Künstlerinnen und Kulturarbeiterinnen, den Honorarkräften, kleinen Kunstvereinen und Selbständigen im Veranstaltungsbetrieb Soforthilfe zu leisten.

Damit die Mittel so effizient und zielgruppengerecht wie möglich eingesetzt werden, sollen folgende Bedingungen erfüllt sein:

Es muss im Einzelfall nachgewiesen bzw. glaubhaft gemacht werden, dass ein Zuschuss für die
Sicherung der beruflichen bzw. betrieblichen Existenz in der Corona-Krise erforderlich ist;

Im Rahmen der Antragstellung soll erklärt werden, dass Hilfsprogramme des Bundes oder andere zur Verfügung stehende Hilfsprogramme bzw. Ansprüche aus der sozialen Sicherung und anderen gesetzlichen Leistungen (z.B. Kurzarbeitergeld, Grundsicherung) in Anspruch genommen bzw. beantragt werden;

Über- oder Doppelkompensationen durch die Inanspruchnahme von Mitteln aus anderen Maßnahmen oder Programmen sollen von vornherein vermieden bzw. im Nachhinein korrigiert werden. Der Zuschuss übernimmt deshalb auch die Funktion einer Liquiditätshilfe bis zur Klärung und Inanspruchnahme anderer Ansprüche;

Die Höhe des Zuschusses wird auf 5.000 Euro begrenzt. Er kann gegebenenfalls mehrmals beantragt werden, erneut nach sechs Monaten für Einzelpersonen sowie nach drei Monate für Mehrpersonenbetriebe.

Die Umsetzung des Programms soll haushaltsmäßig über den Einzelplan der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe erfolgen. Die IBB wird das Programm umsetzen. Die Freigabe der Mittel wird in der kommenden Woche mit dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses abgestimmt. Eine Überprüfung des Programms ist nach vier Wochen vorgesehen.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:
Es wird dringend gebeten, noch keine Förderanträge zu schicken. Informationen zu den Förderbedingungen, zu den Antragsformularen und zum Verfahren werden zeitnah auf der Website der IBB www.ibb.de veröffentlicht.
Weitere Informationen: www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilung.909713.php



Bandenburg > Informationen zu den Auswirkungen des Corona-Virus
Informationen: www.mwae.brandenburg.de/de/informationen-zu-den-auswirkungen-des-corona-virus/bb1.c.661351.de

Corona-Folgen: Brandenburg legt Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler auf
Informationen: www.mwae.brandenburg.de/de/corona-folgen-land-legt-soforthilfeprogramm-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen-sowie-freiberufler-auf/bb1.c.662087.de


Corona-Pandemie > Kulturstaatsministerin kündigt Hilfen für Kultur- und Kreativwirtschaft an
Informationen: www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kulturstaatsministerin-kuendigt-hilfen-fuer-kultur-und-kreativwirtschaft-an-1731108


BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ENERGIE
Ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus

Informationen: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html


Datum: 2020-03-20 13:34:45
Corona-Krise > Petition > Hilfe für alle Freischaffenden, Künstler*innen, Kulturschaffende und Kreativen

Für alle Freiberufler.innen und Kunst- und Kulturschaffende sowie Kreativen, hier eine Petition an den Bundestag zur wirtschaftlichen und vertragsrechtlichen Unterstützung bei Auftragseinbrüchen in der Corona-Krise:

www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns-2


Meldungen des Kulturrates www.kulturrat.de:

13. März 2020
Nothilfe für den Kulturbereich: Bundesregierung startet erste Hilfsmaßnahmen wegen Coronavirus.

Die Sofortmaßnahmen der Bundesregierung sind gut, aber kein Ersatz für den heute zwischen Bund und Ländern vereinbarten Nothilfefonds.

Berlin, den 13.03.2020. Die Bundesregierung hat Sofortmaßnahmen zur Abfederung der Belastungen durch die Corona-Krise für den Kulturbereich beschlossen.

Sicherheit für verausgabte Fördermittel
Bei einem vorzeitigen Abbruch von geförderten Kulturprojekten und Veranstaltungen aufgrund des neuartigen Coronavirus/COVID-19 soll es im Rahmen einer Einzelfallprüfung nach dem öffentlichen Haushalts- und Zuwendungsrecht möglich sein, von Rückforderungen für bereits zur Projektdurchführung verausgabter Fördermittel abzusehen. Fördermittel, die infolge ausgefallener Veranstaltungen vom Zuwendungsempfänger aufgrund ersparter Ausgaben nicht benötigt werden, sollen grundsätzlich zurückzuerstattet werden.
.
Schärfung bestehender Programme
Bestehende Förderprogramme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sollen geschärft werden, damit die Maßnahmen sowohl Kultureinrichtungen als auch insbesondere in Not geratenen Künstlerinnen und Künstlern und anderen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätigen Freiberuflerinnen und Freiberuflern zugutekommen können.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Es ist sehr positiv, dass die Kulturstaatsministerin Monika Grütters schnell erste Schritte zur Unterstützung des Kultur- und Medienbereiches in ihrem unmittelbaren Verantwortungsbereich ergreift. Die Sofortmaßnahmen sind aber natürlich kein Ersatz für den heute zwischen Bund und Ländern vereinbarten Nothilfefonds. Sie sind ein erstes wichtiges Unterstützungssignal für den Kulturbereich und sollten in den Ländern und Kommunen Nachahmer finden. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, sowie der Vorsitzende der Kultur-MK, der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, haben heute vereinbart, dass sie in den nächsten Tagen die notwendigen Abstimmungen für den Nothilfefonds herbeiführen werden. Das begrüßen wir sehr. Damit eine zielgerichte Förderungsstruktur aufgebaut werden kann, ist die Einbindung der Kulturverbände bei diesen Absprachen nach unserer Ansicht zwingend erforderlich.“

Aktuelle Meldung des Deutschen Kulturrates zum Thema:
Corona-Krise: Kulturminister der Länder unterstützen Vorschlag des Kulturrates nach Nothilfefonds (13.03.2020)
www.kulturrat.de/presse/pressemitteilung/corona-kriese-kulturminister-der-laender-unterstuetzen-vorschlag-des-kulturrates-nach-nothilfefonds/
Media 1
Kulturwirtschaft: Prekäre Einkünfte - temporäre Arbeitsverhältnisse - die Alternative, eine Genossenschaft mit einer Idee

Künstler.innen und Kulturschaffende sowie Kreative sehen sich häufig mit diversen Problemen konfrontiert: prekäre Einkünfte - temporäre Arbeitsverhältnisse - Arbeitsleistungen mit hohem Aufwand und geringer (wirtschaftlicher) Ausbeute - geringe Wertschätzung von der Gesellschaft - prekäre Renten im Alter. Das ist die Wirklichkeit der meisten Kunst- und Kulturschaffenden in Deutschland und Europa.

Von der Kulturarbeit profitieren können die Medienkonzerne, Online-Plattformen und die großen Kultur- und Verwertungsorganisationen. Wer sich anpasst, hat sein Auskommen. (Hierzu die Sichtweise einer Künstlerin, Melanie Streibelt, im Audio-Podcast)

Um das zu ändern, haben sich einige Künstler.innen und Kreative zusammengeschlossen, eine Genossenschaft gegründet und ihre Ziele in einer Satzung festgeschrieben.

Unsere neu gegründete Genossenschaft Fairkultur vertritt eine solidarische Kulturwirtschaft,
- die ihre Leistungen und Werke selbstbestimmt vermittelt, vermarktet und wertschöpft
- Talente fördert
- auf solidarischer Ebene Projekte entwickelt
- zusammen mit privaten und öffentlichen Investoren Projekte solidarisch realisieren.
Fairkultur hat dazu ein neuartiges genossenschaftliches Finanzierungskonzept, das des Solidaranteiles (z.B. an einem Projekt) ins Leben gerufen, den jeder erwerben kann.

Aktuell: Fairkultur hat die Vorgaben der Bundesbank für das Jahr 2019 umgesetzt und den Verkauf auf ein primäres Vermittlungs- und Kommissionsgeschäft umgestellt. Hierzu wurde die Software der Online-Verkaufsplattform im Sommer überarbeitet und neue Angebote können jetzt eingestellt werden.

Fairkultur ist an allen Kunst- und Kulturschaffenden und ihren originären Leistungen und Vorhaben interessiert, sei es als Person oder Organisation sowie Kapitalgeber.innen, die sich ein risikoarmes art- oder culture-invest vorstellen können - eine attraktive Anlage vor dem Hintergrund von Minuszinsen auf dem Kapitalmarkt.

Bei Interesse oder Fragen zu weiteren Informationen, nimm einfach Kontakt auf:
info@fairkultur.de oder 030 68 400 422 alternativ 0160 931 156 38.
Datum: 2019-09-30 12:41:38