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Worum geht es in dem Projekt?

Wir gründen die Genossenschaft FAIRKULTUR als Unternehmen für kreative Menschen im Kunst- und Kulturbereich.

Geplant ist der Aufbau einer individuell konfigurierbaren Kommunikations- und Präsentationsplattform zur Anbahnung von Geschäftskontakten und Einwerbung von Kapital.

Wir streben an, Investoren, potentielle Käufer und Geldgeber mit den künstlerisch-Kreativen an einen Tisch zu bekommen, im Idealfall als gleichberechtigte Genossen.

Auf regelmäßigen Netzwerktreffen im bereits existierenden Projektraum werden die eigenen Projekte und die Projekte der Genossen weiterentwickelt.

FAIRKULTUR will hier mit gutem Beispiel vorangehen und die Genossenschaft als eine Alternative zu herkömmlichen Bewirtschaftungsmodellen etablieren.

Durch die Schaffung einer Solidargemeinschaft aus Kreativen, Kulturschaffenden und Künstlern mit Investoren und Geldgebern, unter dem gemeinsamen Dach von FAIRKULTUR, stellen wir uns gemeinsam(!) dem Wettbewerb.

Unsere Idee, von künstlerischer und kreativer Arbeit leben zu können im Rahmen einer Genossenschaft, soll Schule machen und die Arbeitswelt grundlegend verändern.

* Bei der Bezeichnung von Personengruppen sind selbstverständlich Frauen und Männer gemeint.
Was ist eine Genossenschaft?

Info-Film Genossenschaft

Bei der Genossenschaft FAIRKULTUR können Geschäftsanteile ab 100 EUR erworben werden. Dadurch wirst Du zum Genossenschaftsmitglied, sei es als Unterstützer, Projektbetreiber, Käufer / Kunde oder Investor und Du nimmst an der jährlichen Gewinnausschüttung teil.

Die Genossenschaft arbeitet gewinnorientiert und strebt im eigenen Interesse auch den finanziellen Erfolg der Projekte ihrer Mitglieder an.

Durch die festgeschriebene Zahl von einer Stimme pro Genosse, unabhängig von eingezahlten Genossenschaftsanteilen, ist für ein gleichberechtigtes Miteinander gesorgt.

Kapital kann auch für einzelne Projekte zur Verfügung gestellt werden – durch projektbezogene Geschäftsanteile.

Über Gewinnbeteiligungen wird dann für Rückfluss gesorgt. Verluste sind steuerlich absetzbar.

Die Solidargemeinschaft hilft in jedem Fall, Risiken abzupuffern. Siehe Grafik-Risikominimierung www.fairkultur.de/doc/FK_risiko_2.pdf

Die Genossenschaftsanteile können weiter verkauft oder beim Verlassen der Genossenschaft wieder ausgezahlt werden. Entsprechendes regelt die Genossenschaftssatzung von FAIRKULTUR.

Die Genossenschaft ist als Unternehmensform weltweit ein Erfolgsmodell. Seit 1870 entwickelten Schulze-Delitzsch und seine Mitstreiter die genossenschaftliche Idee als einen pragmatischen (Mittel-) Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Die noch heute stattfindende regelmäßige wirtschaftliche Überprüfung der Genossenschaften durch die Prüfungsverbände bewirkt eine geringe Insolvenzrate von nur 4%.

Heute erfährt die Genossenschaftsidee und damit der Solidaritätsgedanke eine Wiederbelebung und neue Aufmerksamkeit, insbesondere vor dem Hintergrund eines neu aufkommenden, marktbeherrschenden Plattform-Kapitalismus mit riesigen Internetkonzernen.

Mit dem neuen deutschen Genossenschaftsgesetz wurden die Investoren-Rechte klar geregelt und damit der heutigen Zeit angepasst. Die Anzahl der Investoren darf 25% der Mitglieder nicht überschreiten und die gleiche Obergrenze gilt für den Aufsichtsrat.

Durch die Verpflichtung zu Fairness und Transparenz, laut Satzung der FAIRKULTUR-Genossenschaft, wird mit der Gründung von FAIRKULTUR ein neuer Unternehmens-Typ entstehen, die Genossenschaft 3.0. Siehe Grafik-Mitbestimmung www.fairkultur.de/doc/FK-mitbestimm_2.pdf
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Was ist das Besondere an der Genossenschaft FAIRKULTUR?

Als Teil eines genossenschaftlichen Netzwerkes haben KünstlerInnen und Kreative gemeinsam mit (Kultur-) Unternehmern und Investoren die Möglichkeit, ihre Projekte zu professionalisieren und weiterzuentwickeln.

In einem weiteren Schritt werden Schnittstellen entwickelt, über die Kreative/Kultur-Schaffende und Künstler mit Unterstützern/Geldgebern in Kontakt treten, und für ihre Projekte werben können.

Die Genossenschaft betreibt eine Internet-Plattform und entwickelt Software für: Projektentwicklung – Finanzierungs- und Vertragsentwicklung – Kooperative Vermarktung – alternative Vermarktungsstrategien – eigene Verkaufsplattform – Werksverzeichnis und entwickelt laufend neue Software mit seinen Mitgliedern für innovative Geschäftsmodelle und einer effizienten (Selbst-) Organisation.

Ein Ausstellungs- und Projektraum in Berlin zum Präsentieren der eigenen Leistungen und zum Sammeln von ersten Erfahrungen in Hinblick auf (erste) Schritte in Richtung Öffentlichkeit, runden das Genossenschaftsangebot ab.

Insgesamt versteht sich die Genossenschaft FAIRKULTUR als Dienstleister mit eigenständigen Angeboten und Projekt-Entwicklung / Support für die regionale Kultur- und Kreativwirtschaft.

Zu den Angeboten zählen öffentliche Netzwerktreffen, Informations-Veranstaltungen, Workshops, Weiterbildungskurse sowie Dienstleitungen für den Bürobereich, Vertragsentwicklung und Leistungsvermittlung.

Für die entwickelten marktreifen Prototypen und Angebote aus den Projekten, bietet FAIRKULTUR Unterstützung bei der Vermarktung an, um Zugang zum Markt zu erhalten.

Die Genossenschaft FAIRKULTUR verpflichtet sich im Rahmen seiner Satzung zu Transparenz, Fairness und demokratischen Prozessen der Entscheidungsfindung mit Feedback-Möglichkeiten, im Sinne einer Genossenschaft 3.0.

Zur Transparenz gehören Offenlegung von Umsatzzahlen, wie Einnahmen–Ausgaben sowie der Wirtschaftsplanung.

Fairness bedeutet die Gestaltung der Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Genossenschaft, im Sinne einer sozialen (Entlohnung) und ökologischen Ausrichtung und möchte somit neue Standards in der Kultur- und Kreativwirtschaft schaffen.
Faire Preise bei der Vermarktung von künstlerischen Leistungen und Kulturprodukten - Faire Anteile für Künstlerinnen und Künstler und ihre Werke.

Solidarische Finanzierung von Kunst-, Kultur- und Kreativprojekten über Genossenschaftsanteile, die Jedermann/frau gezielt für ein Projekt erwerben kann. (Projektbezogene Genossenschaftsanteile)

Die Genossenschaft FAIRKULTUR ist kulturpolitisch aktiv und zurzeit bestrebt, zusammen mit seinen Kooperationspartnern auf der Bezirks- und Landesebene Berlin, die regionale Kultur- und Kreativwirtschaft zu organisieren, um der Branche mit ihrem Bedarf – insbesondere die prekären Einkommensbedingungen, aber auch der zukunftsweisenden Kreativität der Branche – eine nachhaltige Stimme in der Politik und Öffentlichkeit zu geben.

FAIRKULTUR ist nicht nur aktiv in Berlin, sondern auch in anderen Bundesländern, erste Kontakte bestehen in Brandenburg, Hamburg und Sachsen, weitere werden folgen.

Die Genossenschaft befindet sich zurzeit in der Gründungsphase und hat bereits erste Projekte entwickelt, die von FAIRKULTUR gefördert werden sollen.

Die Genossenschaft in der Gründungsphase besteht aus 6 Genossen, welche das Kompetenz-Team bilden und die Gründung der Genossenschaft FAIRKULTUR vorbereiten.

Die Gründung der Genossenschaft ist mit erheblichen Kosten verbunden (Gebühren, Prüfungen, etc.), und soll durch „Startnext“ finanziert werden.

Mit der Genossenschaft FAIRKULTUR wollen wir neue Wege einer selbstbestimmten fairen Kultur- und Kreativwirtschaft gehen, die von den Produzenten wie Künstlern und Kulturschaffenden sowie Kreativen eigenständig gegründet wird.

Darüber hinaus wollen wir mit Investoren, Käufern, Verwertern und Kulturbetrieben auf gleicher Ebene kommunizieren, zusammen arbeiten und so eine Kultur der solidarischen und kreativen Projekt-, Produkt- und Leistungsentwicklung schaffen, mit selbstbestimmten Preisen und fairen Anteilen bei der Vermarktung.

Hierfür brauchen wir Deine Unterstützung bei der Gründung von FAIRKULTUR!